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 Hermann Hesse



Berlin Marienfelde - Kitaprobleme in Marienfelde (2)
KITA-SKANDAL
IN MARIENFELDE

Jetzt soll sich der neue Träger beweisen!

Mädchen, Foto: J. Juhnke

In Marienfelde gibt es mit dem "Little People e.V." in der Bruno-Möhring-Straße einen Kita-Verein, der im Prinzip "aus Familie" besteht. Als der alte Vorstand ins negative Rampenlicht rückte, wurde nach schneller Wahl der Vorstand einfach gewechselt.

Was ist durch die zuständigen Ämter geschehen (Senat für Bildung, Kita-Aufsicht, Jugendamt), seit Eltern bereits im Januar 2011 meldeten, der Verein würde nach ihren Recherchen unrichtige Angaben zu Erziehern machen und sie hätten Kenntnisse über ein Supergehalt und Leasingfahrzeuge auf Kita-Kosten? Nichts, was den Kita-Eltern bekannt ist.

Was haben die Ämter getan, als körperliche Übergriffe des alten Vorstands an mindestens einem Kind gemeldet wurden? Für die Eltern zu wenig, denn es gab ja schnell einen neuen Vorstand. Alles andere überlässt man bequem dem "schwebenden Verfahren."

Was haben die Ämter getan, als vor den kürzlichen Schließungsferien mit dem "Stadtteilzentrum Steglitz" ein Träger die bereits erfolgte Abwanderung vieler Kita-Eltern nicht nur stoppen konnte, sondern von den Eltern der Kita "Little People" sogar Lob und Zufriedenheit attestiert bekam? Man vergaß, dass das Stadtteilzentrum Steglitz der neue, feste Träger werden sollte und ließ ungerührt dessen Kündigung durch den Vereinsvorstand zu. Direkt vor den Schließungsferien, ohne die Kita-Eltern zu informieren!

Wie haben die Ämter darauf reagiert, als das Stadtteilzentrum Steglitz vom Kita-Verein "Little People e.V." zugleich spontanes Hausverbot erhielt? Wir wissen nicht, ob man sogar so etwas in den Ämtern als "Normalität" betrachtet - jedenfalls war das offenbar nichts zum Aufhorchen!

Weshalb unterstützen die Berliner Ämter ohne ausreichende Prüfung (!) die Einsetzung eines neuen Trägers aus dem "nahen" Cottbus? Bei den Kita-Eltern hat nur ein wenig Recherche die Alarmglocken schrillen lassen. Lesen Sie hier, wie der neue PeWoBe-Kita-Träger mit einer weiteren PeWoBe-Gesellschaft verknüpft ist, die von einer der schillernsten Wirtschaftsfiguren, trotz Privatinsolvenz, geführt wird und über die u.a. DER SPIEGEL schon 1998 berichtete. Hier dieser Bericht.

Nicht zuletzt liegen Aussagen von Eltern vor, wonach Mitarbeiter der Ämter bei der Vorstellung des neuen Trägers gesagt hätten, man solle der PeWoBe Zeit geben. "Wenn der neue Träger das nicht schafft, dann müsse die Kita eben geschlossen werden." Man könne ja seine Kinder auch in eine andere Kita geben. Und eine Rückkehr zur vorherigen Zufriedenheit gäbe es nicht, "das Stadtteilzentrum Steglitz würde nie (!) der Träger werden."

Wir hoffen, das war nur ein "Hörfehler" oder gegenüber den zu Recht aufgebrachten Eltern nur so dahin gesagt.





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