Navigation Marienfelde
Alle Informationen nach bestem erreichbaren Kenntnisstand,
jedoch ohne Gewähr.
Man muss das Unmögliche versuchen um
das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Berlin Marienfelde - Die INI
Hintergründe • Themen • Fakten:
Die Initiative
Berlin-
Marienfelde
Als im Süden Berlins Supermärkte schlossen und die Bürger ratlos waren, wie sie in Zukunft noch ohne Auto einkaufen sollten, schlug die Geburtsstunde unserer Bürgerinitiative.
Inzwischen haben wir die ersten Schlachten gewonnen.
Aber es kommen immer wieder neue Bürgerprobleme zum Vorschein.
Und so haben wir hier eine Vielzahl von Themen, an denen Sie - ja, Sie - und Sie natürlich auch - also Sie alle (!) in Marienfelde mitwirken können.
Riesen-Spielhalle in Marienfelde? Ja, trotz aller Proteste!
Unser Protest mit über 5.000 Unterschriften wurde vom Bezirk und vom Land Berlin ignoriert. Und zieht man die Worte des Baustadtrats Gröhler heran, der Spielhallen im Bahnhof Zoo verhindert hat, so müssen sich sowohl Herr Wowereit als auch unser Baustadtrat Krömer und Bürgermeister Band gefallen lassen, dass sie Marienfelde zu einem "Schmuddelimage" verholfen haben!
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Info Spielhalle
Das Bezirksamt hatte eine Bau-Voranfrage für eine solche Riesen-Spielhölle genehmigt - ohne ausreichende Berücksichtigung von gravierenden Gründen, die dagegen sprechen. Standort: Nahmitzer Damm 31, unweit S-Bahnhof Buckower Chaussee (geplanter Ausbau zum Regionalhalt!), fast gegenüber der Südmeile (wieder entstehender Einkaufs-Brennpunkt), direkt an einer Hauptverkehrsader (und nicht im Industriegebiet versteckt), nur 200 m von einem Neubaugebiet (dessen Haüser erst zum Teil verkauft waren!), nur 300 m von Brennpunkten des Jugendalkoholismus und Drogenkonsums.
Über 5.000 Unterschriften konnten nicht verhindern, dass Krömer, Band und Wowereit hier deutlich gegen Bürger handelten !!! Zu den über 5.000 Unterschriften an die Senatskanzlei kamen noch mehr als 3.700 an die Landesdrogenbeauftragte, zahlreiche Petitionen, Briefe und Presseberichte (bis hin zur Abendschau)...
Und die kleine Stadt Speyer hat in einem juristisch vergleichbaren Fall der Hauptstadt Berlin gezeigt, dass es doch möglich gewesen wäre, diese Mega-Spielhalle zu verhindern!
Wir haben jedoch eines erreicht: Wir sind mit ein Faktor gegen Spielhallen und Spielsucht an sich geworden, haben dies mit zum Thema gemacht, haben mit Verbänden zusammen gearbeitet, haben dabei sogar aus Wien Beachtung gefunden, und sind nicht zuletzt eingeladen worden, bei der Öffentlichen Anhörung des Deutschen Bundestags dabei zu sein, bei der es speziell um die Verschärfung der Suchtprävention bei Spielautomaten und Spielhallen ging.
Die Spielhallen-Branche hat sich also mit dem Bau der Mega-Spielhalle ausgerechnet bei uns Marienfeldern ein Stück weit selbst geschadet.
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