Am 13. Juli 1929 wurde Hans-Werner Fabarius in Berlin als ältester Sohn eines Tischlers geboren und ist in Friedrichshain aufgewachsen. Ausgebombt während des Zweiten Weltkriegs, Vater vermißt, Umzug nach Marienfelde. Hier war Hans-Werner Fabarius 42 Jahre lang bei verschiedenen Postämtern in der Region.
1967 erhielt er durch seine Zugehörigkeit zum Gemeindekirchenrat den Auftrag, die 750-Jahrfeier von Marienfelde im Jahr 1970 vorzubereiten. Dabei legte Hans-Werner Fabarius eine Beharrlichkeit und Gründlichkeit zutage, eine Umsicht und Solidität, die manche Ungenauigkeiten und Fehler in vergangenen Beschreibungen Marienfeldes korrigierte. Nach mehreren Einzelwerken, die 1984,
1990 und 1995 erschienen, brachte der Gemeindekirchenrat die Gesamtdarstellung »Marienfelde vom Dorf zum Stadtteil Berlins« (2000) und den Bildband »Berlin-Marienfelde in 333 Bildern« von Hans-Werner Fabarius heraus. Auch Straßenbenennungen nach Bruno Möhring und Dr. Jacobsohn gehörten zum Lebenswerk, ebenso wie Ausstellungen, Lichtbildervorträge und Führungen.
Danke, für dieses großartige Werk, das der Heimatkreis Marienfelde in Ihrem Sinne sorgfältig weiter führen wird.