Man muss das Unmögliche versuchen um
das Mögliche zu erreichen. Hermann Hesse
Berlin Marienfelde - Unser schöner Kiez
Schön, dass er so versteckt liegt, unser Kiez zwischen S-Bahnhof Marienfelde und Nahmitzer Damm.
Selbst der normale Berliner, wenn er denn überhaupt die dicken Gürtel der Industriegebiete von Marienfelde durchquert, sieht meist nur die Marienfelder Allee - und ahnt nichts von der Schönheit links und rechts in den Querstraßen.
Ja, die Industriegebiete von Großbeerenstraße, Daimler und Motzener Straße mit rund 250 Firmen und mehr wirken wie ein Schutzwall für unsere Idylle. Hier ist zum Teil ein Villenvorort des frühen letzten Jahrhunderts entstanden, zum Teil gibt es hier Wohnsiedlungen mit niederer Bebauung und denkmalgeschützte ehemalige Bauernhäuser, und im Süden schließt sich der alte Dorfkern rund um den Dorfanger an. Dass sich zwischendrin die Erinnerungsstätte an das Notaufnahmelager Marienfelde mit angrenzenden Wohnhäusern befindet, in denen Spätaussiedler wohnen, und dass sich entlang der Marienfelder Allee auch einige Russen-Shops und Telefonläden mit kyrillischen Buchstaben befinden, das gehört hier schließlich mit zur Geschichte.
Im Grunde hat sich hier aber ein idyllischer Vorort mit einem Hauch von Dorf am Rande der Großstadt bewahrt, sind die Menschen noch offen für ihre Nachbarn, findet man noch Feste auf dem Bauernhof und einen Privatzoo - und ist trotzdem in knapp 20 Minuten zentral in der City oder nur 11 Kilometer vom neuen Berlin-Brandenburger Airport entfernt.
Es ist schön, hier zu wohnen und zu leben, in einem grünen Kiez, der von der großen Metropole Berlin fast vergessen scheint. Dass die Menschen hier aber nicht wirklich vergessen sind von der Politik oder vom Handel - dafür sorgen hier die Bürger selbst, dafür haben sie die Initiative Berlin-Marienfelde gegründet.