Berlin Marienfelde - Führungen in der Marienfelder Stadtnatur
Naturschutzpark Berlin-Marienfelde
Vom Dorfanger mit der ältesten durchgängig erhaltenen Kirche Berlins bis zur Südgrenze Berlins mit der Marienfelder Feldmark am Mauerweg - hier können Sie eine einzigartige Naturlandschaft finden.
Mitten drin befindet sich ein Naturschutzpark, ursprünglich auch "Freizeitpark" genannt. Hier konnten sich über viele Jahre - auf einer überwachsenen Mülldeponie - ungestört auch seltene Arten von Pflanzen und Tieren entwickeln. Durch die offene Grenze nach Brandenburg konnten zudem Arten aus den dortigen Naturgebieten nach Marienfelde "einwandern".
Besucher können hier zahlreiche seltene, teils sogar gefährdete, Tiere und Pflanzen hautnah erleben. Beispiele sind Moorfrosch, Knoblauchkröte, Zauneidechse. Hier leben über 40 Brutvogelarten wie Pirol, Nachtigall, Teichrohrsänger, Turmfalke und Neuntöter. Man kann dem selten Feldhasen begegnen, oder man sieht am Wegesrand Rehwild, Fasan, diverse seltene Insekten und außergewöhnliche Pflanzen. Vieles davon steht bereits auf der "Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzen-Arten".
Ein NaturRanger mit seinem Team kümmert sich seit 2007 intensiv um den Naturschutz in Marienfelde und hat das Gelände bereits ein Stück zum Naturschutzpark weiter entwickelt. Hier kann man wandern, es werden Führungen geboten, für Schulklassen und Kitas gibt es "Grüne Klassenzimmer", Veranstaltungen und Vorträge finden statt, JuniorRanger zwischen 7 bis 12 Jahre betreiben engagierten Naturschutz, und der NABU hat hier einen eigenen Ortsverein "Marienfelde" gegründet - wer mag, sollte einfach vorbeischauen.