Berlin Marienfelde - Erlebnis-Stationen 10 bis 12 im Naturschutzpark Marienfelde
Erlebnis-Stationen 10 bis 12
Begegnung mit einer Amphibie, Foto: Eckhard Baumann
10. Sandtrockenrasen-Fläche mit Trockenmauer
Im Norden des Natur-Erlebnisgebiets gibt
es drekt am Hauptweg einen Abschnitt mit extrem nährstoffarmem Boden. Solche Flächen sind aufgrund der Forst- und Landwirtschaft sowie durch Baumaßnahmen heute in Deutschland selten geworden.
Besonders solche nährstoffarmen Böden haben interessante tierische und pflanzliche Bewohner. In dem unscheinbaren Trockenrasen mit typischen horstbildenden Gräsern blühen geschützte Nelkenarten wie die Heidenelke oder die Karthäuser-Nelke. Auch die Sandnelke (bzw. Gem. Grasnelke), welche botanisch gesehen gar keine Nelke ist, schätzt diese Bodenverhältnisse.
Unterstützt durch Erweitern von Sandflächen, Anlegen von
Schichtholzhecken und Trockenmauern ist ein Lebensraum entstanden, den besonders die Wärme liebenden Tierarten, wie die Zauneidechse, gerne annehmen.
Trockenrasen mit Trockenmauer
Sandnelke bzw. gem. Grasnelke
11. Der Baum der Wünsche
+ + + Wird noch vorbereitet + + +
Der Rundweg ist fast zu Ende. Wieder am Naturschutz-Pavillon angelangt, steht dort ein "verwunschener" Baum.
Unter diesem Baum können die Besucher noch einmal ihre Eindrücke ausklingen lassen. Vielleicht auch mit den Kindern durchsprechen, was ihnen am besten gefallen hat. Und die Kinder können ihre Wünsche aufschreiben und mit bunten Bändern an diesen Baum der Wünsche hängen...
Wer möchte, dass sein Wunsch möglichst lange hängen bleibt, muss sich allerdings selbst eine regenfeste Hülle mitbringen. (Bitte nicht größer als ein normaler Briefumschlag, sonst sieht das unschön aus).
Es heißt, hier würden häufig Wünsche in Erfüllung gehen, wenn sich nachts die Eule auf dem Baum der Wünsche niederlässt.
Und was wünschen Sie sich?
12. Das Freilandlabor
+ + + Wird noch vorbereitet + + +
Am Naturschutz-Pavillon (und bis zu dessen Fertigstellung an der Naturschutz-Station) erhalten
Besucher nach Anmeldung
und in Begleitung "Naturforscher Utensilien", um das Freilandlabor aufzusuchen.
In diesem umzäunten Areal wurden kleine Flachwassertümpel
angelegt. Es wird dort ein naturbelassener "Lernpfad" entstehen mit einem Podest und verschiedenen Beobachtungs- und Sitzplätzen. Hier kann also auch zum Beispiel Biologie-Unterricht im Freien stattfinden.
In diesem Bereich soll ein unmittelbares Erforschen und Erleben ermöglicht werden. Wer möchte, kann zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit, Wassergüte, Kleinstlebewesen, aber auch verschiedene Pflanzenarten und deren Aufbau erforschen...
Herzlich willkommen also im Freiland-Labor.
Das Freiland-Labor kann man nur nach Anmeldung besuchen.