Die inoffiziellen Natur-Seiten von Berlin-Marienfelde
22. 05. 2012, 22:44 Uhr    
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Sparschwein in der Natur, Foto: Thorben-Wengert pixelio.de
 © Bild: Thorben Wengert/Pixelio



Berlin Marienfelde - (B)Logbuch 2011 der Zwiebelfrösche - JuniorRanger in Marienfelde
 
JuniorRanger in Marienfelde:
Das Naturschutz-Tagebuch
der »Zwiebelfrösche«

JuniorRanger, Foto: Lindner


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Tagebuch-Archiv
der Jahre
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Die »Zwiebelfrösche« sind ca. 20 Jungen und Mädchen, die sich im Naturschutzpark Marienfelde treffen, um Naturschutz zu erlernen und Naturschutz-Projekte durchzuführen.
Das folgende (B)Logbuch soll in Kurzform zeigen, was die Marienfelder JuniorRanger bisher gemacht haben.


10.12.2011 Heute waren wir nur 13 Junior Ranger, aber wir hatten noch eine Besucherin (Elisa).

Zuerst sind wir durch den NaturschutzPark gegangen. Der Weg führte über den Pavillon zum Freilandlabor und dann auf den Marienfelder Alpengipfel und wieder hinunter.

Da der Winter vor der Tür steht, ist nicht mehr ganz so viel los. Trotzdem gab es noch Gänse, Amseln, Finken und andere Wintergäste zu beobachten. Der Zeit befinden sich rund 250 Wachholderdrosseln im Gebiet. Auch schauten wir uns die geleisteten Arbeiten vom NaturRanger-Team in der Natur- und Landschaftspflege an, woraufhin wir beschlossen im Februar auch mit Hand anzulegen. Nach rund einer Stunde kehrten wir wieder zurück. In der Station wurde ein Lagerfeuer entfacht und zur Stärkung wurden Glühwein, Stockbrot und Steaks angeboten.

Währenddessen führte ich noch eine kleine Besuchergruppe über die Station. Dann brach auch schon die Dunkelheit ein.

Insgesamt war der Nachmittag sehr gemütlich und ich freue mich schon auf das nächste Treffen zur Zählung der Wintervögel.

Euer JuniorRanger
Julius-Magnus


Zwischenzeitlich waren erst mal Ferien - und danach haben wir JuniorRanger uns bei Veranstaltungen engagiert, beispielsweise an der "Grünen Schule" oder beim BFR-Treffen... Daher wird hier erst wieder ab Mitte Oktober ein neuer Bericht erscheinen.


09.07.2011 Zum diesmaligen JunioRanger-Termin trafen wir uns schon am "frühen Morgen" (um 9.00 Uhr), da die Wiesenmahd anstand. Wegen der Ferien waren von den JuniorRangern außer mir nur noch Ina und David dabei, so dass die Erwachsenen auch kräftig mithelfen mussten. Wir begaben uns ins Gelände und durften dort nach ausführlicher Einweisung und sicherer Überwachung durch Björn auch selbst den Motor-Freischneider ausprobieren. Nachdem das Heu gemäht war, ging es dann an die harte Arbeit des Zusammenrechens. Zum Abschluss wurde das Heu dann mit den Heugabeln zusammengetragen und auf einen großen Haufen geschichtet (hinter dem man sich dann auch verstecken konnte, wenn man schon müde war!). Inzwischen war es auch sehr heiss geworden.

Nach einer Mittagspause pflanzten wir noch mit Jozef und Herrn Möckel verschiedene Pflanzen für Schmetterlinge auf dem "Marienfelder Alpengipfel". Dabei fingen wir eine seltsame Heuschrecke ein, bei der es sich nach Beobachtung in der Becherlupe laut Bestimmungsbuch wohl um eine Nachtigall-Heuschrecke handelte. Auf dem Rückweg machten wir dann noch einen Abstecher in das Freilandlabor und erfrischten uns dort an den Teichen, wobei wir einen Fischegel und mehrere Grünfrosche gesehen haben.

Zurück auf der Naturschutzstation zeigte uns Jozef noch die Eier der Schwalbenschwänze. Die Raupen sollten dann wohl Anfang August zu beobachten sein.

Am Ende des Tages waren wir dann ganz schön geschafft und machten uns noch einmal mit einer Dusche aus dem Gartenschlauch für den Heimweg frisch.

Bis bald
Eure JuniorRangerin Daniela


13.06.2011 Liebe Bienenfreunde,

am Pfingstmontag hatte wieder eine Menge interessante Arbeit auf uns gewartet.

Das Bienenvolk Willi ist mächtig in Schwarmstimmung - viele Weiselzellen waren zu entfernen. Willi hat sich prächtig entwickelt und ist ein sehr starkes Volk.

Das Maja-Volk steht ihm nicht viel nach. Neben den Routinearbeiten durften wir auch hier etwas Honig ernten.

Unserem neuen Volk Kassandra geht es gut. Wir müssen allerdings noch lernen, mit der Hinterwandbeute zurecht zu kommen.

Sorgen bereitet uns unser Volk im Schaukasten. Hier haben wir einen massiven Befall der Varoamilbe festgestellt.

Die Honigwaben werden wir Donnerstag Vormittag bei Maria schleudern. Dieser Honig ist dann am Langen Tag der Stadtnatur am 18.06. zu erwerben. Das Geld unterstützt unsere Juniorranger Zwiebelfrösche bei den Ausgaben für ihre Imkertätigkeiten.

Wir sehen uns beim langen Tag der Stadtnatur.
Lieben Bienengruß,
Holger


04.06.2011 Heute, am GEO-Tag der Artenvielfalt, waren drei JuniorRanger "Die Zwiebelfrösche" passend zum Thema "Lebensraum Süßwasser: Warum es in Flüssen, Seen und Teichen noch viel zu erforschen gibt" mit dem NaturRanger Björn Lindner und den Biologen Ulf Soltau und Thomas Fromm im Gebiet unterwegs. Wir haben den Schattenteich, den Folienteich, die Bachaue, das neue Freilandlabor und den Märchenweiher genauer unter die (Becher-) Lupe genommen. Im Wasser und in Wassernähe aller Teiche haben wir viele bekannte Tiere gefunden wie zum Beispiel Vertreter aus dem Grünfroschkomplex, Azurjungfern, Wasserläufer, Rückenschwimmer, Posthornschnecken und Plattbauchlibellen. Im Schattenteich trafen wir auf den Nachwuchs der Knoblauchkröten, wir sahen eine Knoblauchkrötenkaulquappe! Besonderes Glück hatten wir bei einem Zufallsfund: der Biologe entdeckte in den Algen aus dem Schattenteich eine im Naturschutzpark erstmals vorkommende Art der Wasserschlauchpflanze. Es ist eine krautige fleischfressende Wasserpflanze. Uns wurde daraufhin erklärt, wie die Pflanze lebt und wie sie es schafft, Wasserflöhe und Krebse zu fangen.

Auch haben wir unsere Gewässerproben unter dem Mikroskop angeschaut und ganz viele Mikroorganismen gesehen, die unserem Auge normalerweise verborgen sind.

Zum Schluß nutzten wir unsere Beobachtungsutensilien, die Lupen, zum Feuer machen mit Sonnenenergie.

JuniorRangerin Ina


Anmerkung des NaturRangers:
Herzlichen Dank an die Biologen Ulf Soltau und Thomas Fromm, die diese Aktivität der JuniorRanger unterstützt und durchgeführt haben.


22.05. und
29.05.2011
Liebe Leser,

am Sonntag, den 29. Mai haben wir 13 Honigwaben herausgenommen und geschleudert. Dabei haben Markus und Daniela geholfen. Wir haben ca. 20 kg Honig gewonnen.

Am 31.05. wird der erste Honig abgefüllt.

Letzte Woche, am 22. Mai, waren es auch schon 10 kg aus 6 Honigwaben. An diesem Tag hatte wir auch noch ein Volk geteilt aus ingesamt 6 Brutwaben. Ein anderer Imker hat uns eine neue Bienenkönigen gespendet. Wir suchen noch einen neuen Namen aus der Biene Maja Reihe.

Der nächste Termin bei den Bienenvölkern ist Pfingsten.

Tschüs, bis zum nächsten Mal
Juniorranger Robin


15.05.2011 Liebe Bienenfreunde.

am Sonntag, den 15. Mai haben sich rund ein Dutzend Bieneninteressierte bei den JuniorRangern eingefunden. Als neue Gäste durften wir die Großeltern von Juniorranger Markus sowie den Bienenfan Paul samt Eltern begrüßen. Unsere Imkerin Maria sowie die Junioren Daniela und Robin führten die Arbeiten an den Beuten durch.

Die Bienenvölker Maja und Willi haben sich prächtig entwickelt - Willi sogar so gut, dass "er" bzw. es voraussichtlich nächstes Mal geteilt wird. Die Honigrahmen wurden sortiert und eine Drohnenbrut entfernt. Die Ernte des Honigs deutet sich ebenfalls zum nächsten Mal an.

Also treffen wir uns Sonntag 22. Mai um 10:00 Uhr an gewohnter Stelle. Ich hoffe, wir könnten und können wieder alle Teilnehmer für diese imposanten Insekten begeistern.

Beste Grüße
Holger (Vater von Robin)


14.05.2011 Heute war die Stunde der Gartenvögel mit dem NABU Vogelkundler Lothar Gelbicke, NaturRanger Björn Lindner und den JuniorRangern "Die Zwiebelfrösche".

Um 08:15 ging es vom "Märchenweiher" aus los. Und hier der Bericht:
Die Blaumeisen und die Kohlmeisen haben die selbstgebauten Nisthilfen angenommen und sind nun gut zu beobachten, da sie ihre hungrigen Jungen füttern und ständig Futternachschub in den Nistkasten bringen. Die Goldammer ist zu hören, wie auch der Kuckuck. Am lautesten rufen die Nachtigallen, deren Population in Berlin so hoch ist wie in gesamt Bayern. Bei uns im Naturschutz-Park sind es ungefähr 50 Brutreviere. Auf dem Weg durch die Grünen Klassenzimmer hören und sehen wir noch einige andere Vögel, u.a. den Eichelhäher, den Kleiber und den Garten-rotschwanz …den Vogel des Jahres 2011. Die JuniorRanger Markus und Robin schreiben alle von uns entdeckten Vögel auf; unterteilt in Singvögel und Nicht-Singvögel.

Außerhalb der Naturschutzstation im NaturschutzPark gibt es immer wieder Anlass um stehen zu bleiben, zu lauschen und durchs Fernglas zu schauen. Auf dem Marienfelder Alpengipfel halten wir Ausschau nach dem Turmfalken, dem Habicht und dem Mäusebussard. Das sind Greifvögel, die bei uns in Marienfelde brüten. Zum Beispiel nisten Turmfalkenpaare in den in großer Höhe angebrachten Nisthilfen, u.a. an dem höchsten Hochhaus in Marienfelde und in der Dorfaue in Marienfelde am Schlauchturm und der alten Dorfkirche. Bei tollem Ausblick auf die Stadt und das Land beobachten wir die Rauch- und Mehlschwalben und die Flugkünste der Mauersegler. Im weiteren Verlauf durch das Gebiet hören wir noch den Zilpzalp, den Fitis, den Pirol und den Gelbspötter. Auch machen wir Bekanntschaft mit 4 verschiedenen Mücken!!! Nein, keine von denen die uns stechen, sondern mit Vogelarten, wie die Mönchsgrasmücke, die Gartengrasmücke, die Klappergrasmücke und die Dorngrasmücke. Diese kleinen Singvögel sehen sich sehr ähnlich, der geübte Vogelkundler kann sie natürlich an ihren unterschiedlichen Gesängen erkennen. Nun, das gelang dem JuniorRanger Markus auch schon ganz gut.

Am Schutzgebiet "Wechselkrötenteich" sind Bless- und Teichhuhn und Stockente nebst Küken unterwegs. Auch konnten wir den Teich- und den Sumpfrohrsänger hören und u.a. die Bachstelze und den Flussregenpfeifer sehen. Ein tolles Gebiet indem sich die Natur ungestört entfalten kann. Das in unmittelbarer Nachbarschaft und noch im Aufbau befindliche Freilandlabor wächst zusehends. Wir freuen uns schon auf die Einweihung. Die JuniorRangerin Daniela zählt die auf dem Weg liegenden Tausendfüßer und kam auf über 40 Stück.

Am Ende der Natur-Exkursion wurden 38 Vogelarten gezählt und wir waren gut 2,5 Stunden unterwegs. Es gab viele Gespräche am Rande der Wanderung und die Stimmung war sehr angenehm. Zum Schluss trafen wir uns im Grünen Klassenzimmer in dem Waldsofa, um die aufgestellte Vogelliste zu besprechen und um ein wenig zu entspannen. Ich las zum Ausklang eine Phantasiereise zum Thema Luft vor.

Der NaturSchutz-Park mit seiner vielfältigen Strukturen und seinem Reichtum an Tier- und Pflanzenarten hat mich sehr beeindruckt.

Mit lieben Grüßen,
Eure Tina Flemming
Praktikantin und angehende Naturpädagogin

- Mit (fachlicher) Unterstützung vom NaturRanger Björn Lindner -


09.04.2011 Diesmal lautete das Thema "Tag der offenen Tür auf der NABU Naturschutzstation - Veranstaltungen im Grünen Klassenzimmer und Führung im Naturschutz-Park".
Mit dabei waren als Gruppenleiter der NaturRanger Björn Lindner und der Ornithologe Lothar Gelbicke von der NABU Ortsgruppe Marienfelde.

Am Tag der offenen Tür war ich schon sehr früh da und habe meinen "Vortragsraum" in den grünen Klassenzimmern vorbereitet. Ich hatte mehrere Tische und eine Pinwand sowie Aquarien und Becherlupen zur Verfügung. In einem Aquarium befanden sich Wasserschnecken (Posthorn- und Spitzdeckelschnecken), im anderen habe ich Landschnecken (Bänderschnecken, Baumschnecken und Weinbergschnecken) zur Beobachtung. untergebracht Außerdem hatte ich noch viele verschiedene leere Schneckenhäuser, Bilder, Bücher, Schneckenmodelle und ein selbst gemachtes Spiel mitgebracht.

Nachdem Robin über die Bienen berichtet und Hannah die Schafsherde vorgestellt hatte, kam dann Björn am Ende der Führung mit einer großen Gruppe von Besuchern, so dass nun mein Vortrag beginnen konnte. Zuerst war ich etwas aufgeregt. Ich erklärte die heimischen Schneckenarten mit meinem vorbereiteten Skript. Mit den Modellen und Bildern habe ich noch genaueres zu den einzelnen Arten erzählt. Die Zuhörer waren sehr interessiert und stellten viele Fragen.

Zum Schluss berichtete ich noch über eigene Erlebnisse, die ich mit Schnecken hatte. Dabei erklärte ich auch, wie man verletzte Schnecken behandeln kann (Gehäuseschäden mit Pflaster verkleben und für viel Kalk und Feuchtigkeit sorgen). Außerdem erzählte ich von der Nudelschnecke, die im Winter mit einer Packung griechischer Weintrauben zu mir gekommen war und die seither bei mir lebt.

Nach dem Vortrag habe ich Bestimmungsübungen angeboten, wobei nun mein Spiel "Checke die Schnecke" zum Einsatz kam. Bei diesem Spiel müssen verschiedene Schneckenhäuser auf einem Spielplan mit Schneckenfotos den einzelnen Arten zugeordnet werden. Einige Kinder fanden das besonders interessant, so dass sie in den nächsten Stunden immer wieder mit Schnecken und Schneckenhäusern ankamen, die ich dann mit ihnen bestimmen sollte.

Meine Aktion zum Tag der offenen Tür hat mir viel Spass gemacht, trotzdem war ich dann aber froh, als Björn mit dem nächsten Vortrag an der Reihe war und ich nur zuhören musste.

Viele Grüße
Eure Daniela
-JuniorRangerin-

Bis zum nächsten Mal am 14.05.2011 um 08.00 Uhr zum Thema "Die Stunde der Gartenvögel".


Und hier noch ein paar ergänzende Zeile von Björn:

VIELEN DANK auch noch an die JuniorRanger Hanna, Robin und Markus, die mit ihren Beiträgen und Aktionen zu den Themen Honig-Bienen, Schafe und Hühner viel Wissenswertes und Erlebbares zum Tag der offenen Tür beigetragen haben. Auch die Unterstützung seitens der "Zwiebelfrosch - Mamas und Papas" war wieder einmal ganz GROSSE KLASSE.
Besonderen DANK auch an unsere "GRÜNE Hexe" Melanie und unsere Imkerin Maria, die zu dieser erfolgreichen Aktion wesentlich beigetragen haben.
Mit fast 80 Besuchern an diesem Tag konnten wir, so meine ich, öffentlichkeitswirksam unsere Naturschutzstation und den NaturschutzPark präsentieren. Ein guter Start für die "Grünen Klassenzimmer" in das Jahr 2011.

Mit grünen Grüßen
Euer NaturRanger
Björn Lindner


27.03.2011 Hallo liebe Leser,

heute haben wir uns wieder zum Imkern getroffen. Diesmal waren insgesamt fünf Kinder dabei. Wir haben die Völker kontrolliert und dabei Honigwaben, Brutwaben und natürlich die Königin gesehen.

Die Völker entwickeln sich gut. Wir haben aus dem Volk "Willi" eine verdeckelte Honigwabe entnommen und sie in das Volk "Maja" gehängt, weil das Volk "Maja" zu wenig Futter hatte.

Es hat wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Viele Grüße Daniela


27.03.2011 Hallo liebe Leser,

heute haben wir uns wieder zum Imkern getroffen. Diesmal waren insgesamt fünf Kinder dabei. Wir haben die Völker kontrolliert und dabei Honigwaben, Brutwaben und natürlich die Königin gesehen.

Die Völker entwickeln sich gut. Wir haben aus dem Volk "Willi" eine verdeckelte Honigwabe entnommen und sie in das Volk "Maja" gehängt, weil das Volk "Maja" zu wenig Futter hatte.

Es hat wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Viele Grüße Daniela


13.03.2011 Hallo, liebe Leser.

Hier meldet sich zum erstem Mal der Jungimker Robin Puls.
Mit Juniorrangerin Daniela haben Björn und ich heute unter der Anleitung von der Imkerin Maria unsere Beuten geprüft.

Wir haben die Völker Maja und Willi genannt. Beide Völker sind wohlauf, Maja mussten wir allerdings etwas füttern. Beide Königinnen waren deutlich mit dem blauen Punkt zu erkennen.

Nächster Bienentreff ist am 27.03.2011 um 16:30 Uhr.

Eurer Robin.

JuniorRanger Bienentreff, Foto: Holger Puls JuniorRanger Bienentreff, Foto: Holger Puls JuniorRanger Bienentreff, Foto: Holger Puls


12.03.2011 Hallo liebe Leser,

heute meldet sich für Euch der JuniorRanger Josua.

Heute haben wir uns wieder im Naturschutzpark Marienfelde auf der NABU Naturschutzstation getroffen. Frau Tombach von der NABU Ortsgruppe hat uns an den Wechselkrötenteich geführt, wo wir unseren NaturRanger getroffen haben. Auch wurden wir von zwei Mitarbeiterinnen vom NABU + NAJU aus der Bundesgeschäftsstelle begleitet. Sie interviewten uns "Zwiebelfrösche", auch für einen geplanten Beitrag in ihrer Mitgliederzeitung. Bei einem Rundgang haben wir den Müll, der herumlag, eingesammelt und wollten eigentlich nach Fröschen, Kröten und Molchen Ausschau halten. Dabei sahen wir viele andere Tiere wie Amseln, Schwanzmeisen, einen Jagdfasan, eine Waldschnepfe und Kraniche.

Außerdem haben wir noch den Unterschied zwischen Dornen und Stacheln gelernt. (Stacheln kann man leichter abbrechen als Dornen da sie nicht als "Verlängerung des Astes" dienen, also nicht mit dem Holz verwachsen sind.) Rosen haben übrigens keine Dornen sondern Stacheln. …soviel zum Märchen "Dornröschen"… eigentlich "Stachelröschen". Außerdem hat uns der Ranger Björn Lindner den Unterschied zwischen der männlichen und der weiblichen Amsel erklärt. Das Männchen ist schwarz und hat einen gelben Schnabel. Das Weibchen ist braun, also unscheinbar und daher besser getarnt. Das ist häufig so bei unseren Tieren in der Natur… die Männchen sind meist auffälliger. Nur leider wird man(n) dann auch eher gefressen.

Allerdings haben wir auch gesehen, was wegen einer einzigen Zigarette passieren kann: An einem Hügel gab es einen Grasbrand; er ist dadurch fast kahl geworden. Allerdings ist er von der einen Seite mit Schlamm, welches durch die Nässe das Feuer aufhielt und auf der anderen Seite von dem Gehweg begrenzt, so daß das Feuer keinen großen Schaden anrichten konnte. (Steine brennen zum Glück ja nicht). Aber die Natur wird sich vom Brand schnell wieder erholen. Nur leider haben wir keine Amphibien gesichtet. Es ist wohl noch zu kalt. Jedoch zeigte uns der Ranger Björn dann doch noch zum Schluß im Grünen Klassenzimmer einen Laubfrosch aus dem Freilandgehege am Märchenweiher. Ganz bestimmt wird dann aber beim nächsten Treffen die Krötenwanderung eingesetzt haben.

Viele Grüße
Josua


12.02.2011 Heute war das zweite Zwiebelfroschtreffen in diesem Jahr. Wir haben uns heute an der alten Kirche im Marienfelder Dorfanger getroffen.

Erst einmal sind wir zur Winterquartierkontrolle zu den Fledermäusen aufgebrochen. Nachdem der NaturRanger uns die Verhaltensregeln erklärt hatte sind wir ganz leise in den Bunker abgestiegen. Toll !!! … die Marienfelder Langohren waren da und schliefen noch ganz fest in den von uns angebrachten Wandschalen. Die Fledermäuse werden wohl noch eine Weile auf den Frühling warten. Also haben wir uns wieder aufwärts in das Tageslicht geschlichen.

Kaum waren wir draußen haben wir das Turmfalken-Pärchen rufen gehört… konnten sie jedoch leider nicht sehen. Normalerweise leben sie ab März in einem angebrachten Kasten am Feuerwehr-Schlauchturm und ziehen dort dann auch ihren Nachwuchs auf. Seit einiger Zeit gibt es einen weiteren Turmfalkenkasten im Turm der Dorfkirche. Vielleicht zieht das Paar ja bald um, bisher nutze jedoch ein Stockentenpaar diese neue Wohnung, so teilte uns das der Ornithologe/ Vogelkundler Herr Gelbicke vom NABU mit. Der NaturRanger ging mit uns an die beide Teiche im Dorf und erklärte uns, das es sich ursprünglich um nacheiszeitlich entstandene Pfuhle handelt, mit den Namen Kirchteich und Schmiedeteich. Um den Kirchteich stehen alte, hohe Bäume, die das Gewässer beschatten. Hingegen der Schmiedeteich stellt sich offen und besonnt dar. Daher ist er ein schönes Biotop für Libellen und Amphibien, aber auch für Wasserpflanzen. Das wird aber wohl noch ein wenig dauern dort etwas zu sehen, noch ist es zu kalt.

Weiter führte unsere Wanderung in den Gutspark, in dem schöne alte Bäume stehen. Gar nicht so einfach, die Bäume im Winter zu bestimmen, … so ohne Blätter an ihnen. Aber der Ranger zeigte uns Baumarten, wie Buche, Eiche, Birke und Kastanie. Man kann sie unterscheiden an den Knospen, der Baumform/Wuchsform und der Rinde. Selbst mit geschlossenen Augen konnten wir die Rinden unterscheiden. Nur durch Fühlen !!!

Aber dann war es mit der Ruhe vorbei… das Habicht Männchen, eine weitere Greifvogelart bei uns in Marienfelde, rief laut aus einer der Baumkronen bevor es losflog und über dem Gutspark kreiste. Durch unsere Ferngläser konnten wir dann auch das Weibchen beobachten. Auf unserem Weg Richtung Freeseteich flogen die beiden Habichte im Tiefflug über uns hinweg. Vielleicht erste Balzflüge als Frühlingsbote ??? Ganz bestimmt aber fanden wir erste Frühlingsboten am Boden, denn erste Krokusse und Schneeglöckchen zeigten sich am Wegesrand. Über den Nahmitzer Damm hinweg, standen wir nun am Freeseteich, dem nördlichen Ende vom "Grünzug am Königsgraben". Dort konnten wir mehrere Stockenten, eine Blässralle(/-huhn), einen Graureiher und das Höckerschwan-Paar beobachten. Aber auch ein nicht alltäglicher Gast war auf dem Wasser zu sehen : Eine Nilgans, ein Vogel der ursprünglich aus Nordafrika kommt, der jedoch in verwilderter Form nun auch manchmal bei uns in Europa lebt. Ein Glück hatte der Wolfgang Steffenhagen ein Vogelbuch dabei indem wir nachschauen konnten. Schön, sie bei uns in Marienfelde zu begrüßen!

Den nächsten Stopp machten wir am Röthepfuhl, wie der Name bereits sagt ein nacheiszeitlich entstandenes Kleingewässer. Hier erfuhren wir etwas über typische Bäume am Gewässerrand, wie Erlen, Eschen und Weiden. Die ersten Weidenkätzchen ( die übrigens unter Naturschutz stehen und NICHT gepflückt werden dürfen ) waren auch schon zu sehen, obwohl der Röthepfuhl noch zugefroren war. Auf dem weiteren Weg in Richtung Wechselkrötenteich, konnten wir viele Vogelarten beobachten, wie Wachholderdrossel, Grünfink, Stieglitz, Seidenschwanz, einen Zug 36 Saatgänsen am Marienfelder Himmel und auch den Mäusebussard. Ein weiterer Greifvogel der hier in Marienfelde ab März/April bei uns brütet. Auch konnten wir sehen, dass im Naturschutz-Park wieder eine Menge entstanden ist !!! Der NaturRanger Björn Lindner sagte uns, dass die Naturschutzhelfer vom NaturRangerTeam ganz tolle Arbeit in der Biotoppflege und - entwicklung geleistet haben. Auch konnten wir neue Bänke sehen, die zum Teil bereits aufgebaut waren, die dann ab dem Frühling die Besucher zum verweilen einladen sollen.

Jetzt wurde uns aber dann doch sehr KALT und wir zogen uns auf die Naturschutzstation in unsere BEHEIZTE NaturBaude zurück. Am warmen Ofen wärmten wir uns auf, bevor wir dann nach Hause gingen. Ein schöner Tag… WIR freuen uns schon auf das nächste Mal…

Grüne Grüße
JuniorRangerin Hanna
und NaturRanger Björn


08.01.2011 Heute war das erste Zwiebelfroschtreffen in diesem Jahr. Zuerst waren wir in der Naturbaude, wo wir das heutige Thema besprochen haben.
Danach sind wir ins Gelände gegangen und haben mit Ferngläsern die Wintervögel beobachtet und die Vogelarten gezählt. Unterwegs konnten wir im Schnee auch die Fährten von Rehen, Wildkaninchen und Mardern identifizieren. Außerdem haben wir an Reisighaufen auch Fraßspuren von Kaninchen und deren Losung gefunden. Unterwegs haben wir dann auch noch einen Kaninchenbau entdeckt. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform auf dem Marienfelder Gipfel war es ganz schön rutschig. Wir wurden jedoch mit einem tollen Ausblick belohnt. Wir haben viele Vogelarten entdeckt, zum Beispiel Nebel- und Saatkrähen, Buch- und Grünfinken, Birkenzeisig, Girlitz, Amseln, Mäusebussard und noch einige mehr. Außerdem haben wir auch eine Möwe gesehen. Auf dem Rückweg fanden wir noch eine Baumschnecke, die vorzeitig aus dem Winterstarre erwacht war. Die Schnecke wird nun im frostfreien Terrarium überwintern. Nach der Rückkehr konnten wir uns erst mal wieder am Ofen in der Naturbaude aufwärmen. Nachdem wir unsere Hühner versorgt hatten, haben wir am Schluss noch mit Wasserfarben unser Thema "Stunde der Wintervögel" in den Schnee gemalt.

Es war wie immer sehr schön und ich freue mich schon auf das nächste Treffen.

Daniela von Jerin
- JuniorRangerin -

P.S.:
Wir haben am 8. Januar folgende Vögel gezählt:
2 Blaumeisen
6 Nebelkrähen und einen Schwarm an Saatkrähen
2 Kohlmeisen
6 Wacholderdrosseln
3 Seidenschwänze
5 Birkenzeisige
2 Buchfinken
4 Eichelhäher
32 Grünfinken
7 Elstern
6 Sperlinge (Spatzen)
1 Möwe
2 Amseln
2 Wintergoldhähnchen
3 Girlitze
2 Ringeltauben
1 Zaunkönig
2 Rotkehlchen
1 Mäusebussard
 





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